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SUP Wildwasser Camp


Der Lech, auch Licca, "Der schnell Fließende" genannt, hat seinem Namen alle Ehre gemacht... Auf der österreichischen Seite passt die Beschreibung auch heute noch. In einem breiten Kiesbett, das sich öfters in mehrere Flussarme teilt, strömt der Lech mit rasantem Tempo durch die einsame Landschaft des Naturpark des Tiroler Lechtal. 

Und darauf zu SUPen war unser Ziel.

 

Start war einen Tag zuvor auf der Ulmer Iller. 

Hier hat uns Marc Hallhuber von www.paddle-surfer.de die Grundlagen zum Fließwasser SUPen beigebracht. Am Abend gings dann direkt nach Tirol, um morgens ausgeruht den Lech abzufahren. Mulmig wird's einem schon, wenn man am Ufer steht und diese Geschwindigkeit sieht, mit der sich die Wassermassen wild rauschend ihren Weg bahnen. Zuerst einmal absolvierten wir die Rettungsübung - frei nach dem Motto reinspringen und rausschwimmen... ähm... rollen...

Das zu schaffen bei 8 Grad kaltem Wasser war schon das erste Highlight des Tages.

Und dann ging's los.

Am Anfang war es ziemlich "holprig"; wir hielten uns wacker auf dem Board oder drunter... ;o) Aus Sicherheitsgründen ohne Leash, augestattet mit Helm und Schwimmweste, dickem Neopren und einer Menge gute Laune war es irgendwann sogar lustig, seinem eigenen Board voraus zu treiben und zu hoffen, dass man es ans Ufer und dann wieder auf's Brett schafft. Unzählige Kehrwasser haben wir befahren, mehrere Stürze überlebt und viel Wasser geschluckt. Immer wieder hieß es "sammeln", Fluß checken, nächsten Abschnitt besprechen. Zwischendurch gab's die Möglichkeit zum Wellenreiten und auch für müde SUPer gab's ein lauschiges Plätzchen zum erholen. 

 

Nach 4 Stunden haben wir die Ausstiegsstelle erreicht. Beine wie Pudding, nass wie ein Pudel und trotzdem breit grinsend.

Was soll ich sagen?! Es war kalt, es war irre, es war einfach genial!!! Und am Ende eines berauschenden Tages wurde trotz kleiner Blessuren ein High-Five as high as you can vergeben!!!

 

Fazit: Wildwasser? Voll mein Ding!

 

Aloha ~ Lena